Natürliche Unterstützung bei Stress

Eva GergelyAllgemein0 Comments

Stress ist in aller Munde. Fast jeder von uns kennt das Gefühl: der Chef am Arbeitsplatz bürgt uns zusätzliche Aufgaben auf. Die Kinder müssen rechtzeitig von der Schule abgeholt und zum Training gebracht werden. Wir möchten auch nicht zu spät zum Elternabend kommen usw.

Stress ist eine normale Reaktion des Körpers auf eine schwierige Situation. Es ist kein neues Phänomen: bereits unsere Vorfahren, die Höhlenmenschen, waren Stress ausgesetzt. Sie mussten sich blitzschnell entscheiden, ob eine Situation für sie lebensbedrohlich ist. Es ging ums Überleben: Flucht oder Kampf.

Unser Gehirn (das limbische System) bewertet diese äußeren Reize und sucht nach ähnliche Begebenheiten, um dann zu entscheiden, ob diese Situation für unser Leben positiv oder negativ zu bewerten ist. Entscheidet es sich für Negativ, so werden Stressmechanismen im Körper aktiviert:

  • der Blutdruck wird erhöht
  • die Herzfrequenz steigt
  • die Pupillen werden erweitert
  • bestimmte Hormone (z.B. Adrenalin) werden ausgeschüttet
  • die Körpertemperatur wird erhöht, wir schwitzen
  • das Blut wird in die Körpermitte geleitet, wir bekommen kalte Füße und Hände

Wir erleben diesen Ablauf im Alltag ständig und immer wieder. In der Arbeit werden wir oft mit zusätzlichen Aufgaben an unserer Grenzen gebracht. Zu Hause möchten wir uns am liebsten entspannen, aber auch dort werden wir mit Aufgaben konfrontiert, die dringend erledigt werden müssen. Und am nächsten Tag beginnt das Ganze von vorne.

Es ist eigentlich nicht der Stress, der uns krank macht, sondern die fehlende Entspannung zwischendurch. Anspannung kann uns zu Höchstleistungen bringen, lässt uns blitzschnell reagieren und hilft bei der Problemlösung. Fehlt aber die nötige Entspannung und unser Körper steht unter Dauerstrom, werden wir krank:

  • es fehlt uns schwer, uns zu konzentrieren
  • wir sind gereizt
  • Schlafstörungen treten auf
  • wir leiden unter Appetitlosigkeit und/oder Heißhungerattacken
  • Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen werden immer häufiger
  • wir sind traurig, haben diverse Ängste
  • wir ziehen uns aus unserem sozialen Umfeld zurück
  • wir bekommen Depression
  • Endstation: Burnout

Mit nur wenigen kleinen Maßnahmen können wir dem Stress entgegenwirken. Wir sollten uns mal die Zeit nehmen über unsere Situation nachzudenken: Was ist mir wichtig? Wo liegen meine Prioritäten? Möchte ich Karriere machen, oder ist mir meine Familie wichtiger? Möchte ich gesund bleiben, oder lasse ich mich vom Strudel hinunterziehen?

Sollten Sie sich für Gesundheit, Harmonie und Familie entschieden haben, könnten Ihnen folgende Maßnahmen dabei helfen, wieder in Balance zu kommen und Ruhe zu finden:

  • Körperliche Betätigung: es muss kein Marathonlauf sein! Es reichen täglich 30-40 Minuten an der frischen Luft spazieren zu gehen. Wenn es möglich ist, nicht in der Stadt, sondern außerhalb, wo es ruhiger ist. Am besten im Wald… ein Waldspaziergang hat nachgewiesener Maßen positive Wirkung auf unseren Körper. Man könnte es mit einer Meditation vergleichen.
  • Zeitmanagement: wer seine Zeit besser plant, hat mehr davon.
  • Ernährung: achtet man auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, haben Krankheiten von Vornherein keine Chance. Es empfiehlt sich, fette Pflanzenöle in den Speiseplan zu integrieren. Kaltgepresste Pflanzenöle enthalten wichtige Omega-Fettsäuren, die uns helfen die mentale und körperliche Gesundheit zu erhalten. Wichtige Omega-3-Liefernaten sind: Hanfsamenöl, Leinsamenöl, Himbeersamenöl, Wildrosenöl uvm.
  • Achtsamkeit: Setzen Sie Prioritäten! Gönnen Sie sich auch mal eine kleine Auszeit! Dazu gehört zum Beispiel auch bewusstes Essen: nehmen Sie sich die Zeit in Ruhe die Mahlzeiten einzunehmen. Überlegen Sie sich welche Aufgaben aufgeschoben werden können.
  • Entspannung: in der heutigen stressgeplagten Welt ist Entspannung der Schlüssel zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden. Dabei helfen tägliche Rituale, wie zum Beispiel ein warmes, wohltuendes Bad am Abend, bewusstes Abschalten vom Handy und Medien, Spaziergänge in der frischen Luft.
  • Anwendung von ausgewählten ätherischen Öle: diese eingeatmet, wirken direkt im limbischen System, wo unsere Gefühle und vegetativen Körperfunktionen gesteuert werden. So können wir mit bestimmten Düften unsere Stimmung erhellen, die Konzentration fördern und unseren Appetit anregen. Naturreine ätherische Öle helfen uns beim Einschlafen, lenken unsere Gedanken auf das Wesentliche und geben positive Impulse beim Probleme lösen.

Ätherische Öle und Mischungen aus unserem Sortiment, die entspannend wirken:

  • Ätherische Öle: Mandarine rot, Basilikum, Vetiver, Melisse, Orange, Lavendel, Rose, Neroli, Jasmin, Palmarosa, Muskatellersalbei, Vanille, Benzoe, Majoran, Sandelholz, Zeder, Zypresse
  • Duftkompositionen: Biene Maja, Cleopatra, Entspannung, Harmonie, Loslassen, Sandmännchen, Schlaf gut, Schutzengel, von Herzen uvm.

Produkte aus unserem Sortiment, die sich beim täglichen Entspannungs-Ritual gut integrieren lassen:

Ein herzliches Dankeschön an Mag. Tina Krupalija für den tollen Vortrag zum Thema!

 

 

 

 


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